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x 1020 x Wien x Restaurant Ilija    
x x x 8. Bezirk . Piaristengasse 36  I  Tel: +43 (0) 1 4085431  I  Fax: +43 (0) 1 40854314
x Airport Wien 19 km . Restaurant  Bewerten Sie diesesRestaurant

Restaurant

 

       

 

Das Restaurant ist bekannt für die hervorragenden Fischgerichte
Küche: Dalmatinisch
Hauptgericht: €   6.20 bis 30.00
Spezialität: Fisch
Öffnungszeiten: 11:00-15:00 und 18:00- 01:00
Kein Ruhetag .
Email: ilija@aon.at
Inhaber: lija Djuric

Der Kommentar von Florian Holzer im Wiener Standard:

Natürlich wäre es ungerecht, der kroatischen Küche da jetzt generell eine gewisse Eintönigkeit und ein eher indifferentes Verhältnis zum Knoblauch zu unterstellen. Tatsache aber ist, dass man in den vielen, wunderbaren kroatischen Restaurants des Landes in erster Linie viel wunderbaren gebratenen Fisch mit viel wunderbarem Knoblauch, dazu Erdäpfel und Mangold, bekommt, und sonst eher nicht so viel.

Mario Bernatovic ist aus der Gegend von Zadar, 26 Jahre jung, und machte vor drei Jahren erstmals auf sich aufmerksam, als er im "Weibel 3" eine Küchenlinie verfolgte, die für einigermaßen Wind sorgte,selbstbewusst, kreativ und mitunter wagemutig. Bernatovics nächste Station war dann das Gasthaus "Seidl" in Wien Landstraße, und anlässlich der Bekochung eines Standls am Rathausplatz traf er dann Ilija Djuric, der seit vielen Jahren mit seinem Restaurant "Ilija" zu den Säulen dalmatinischer Kulinarik im Lande zählt.

Vor vier Jahren hatte Djuric sein Lokal vom bis dahin gepflegten Adria-Kitsch verabschiedet und statt zum Fischernetz zu Kirschholz-Verkleidung, Zimmerpalme und Halogenspot gegriffen. Und auch küchenmäßig sollte alles anders werden, erzählte Ilija Djuric dem Mario Bernatovic da am Rathausplatz, und dem fiel dazu eine Menge ein, "weil ich immer schon was Neu-Kroatisches machen wollte, halt nicht so die Knoblauch-Partie". Was dazu führte, dass Bernatovic, der nun seit Oktober für die Küche im "Ilija" zuständig ist, die aromatische Knolle gleich einmal verbannte, "ich schau' aber schon drauf, dass ich Sachen verwende, die es unten auch gibt".

"Nouvelle Cuisine Croate"

Der Büffelmozzarella mit orangefarbenem Ofenchili, buntem Basilikumsalat und Koriandervinaigrette macht die regionale Zuordnung noch nicht so leicht (€ 9,50), das Thunfischtatare auf gehacktem Sellerie mit Sellerie-Chips ließ das Kroatische schon besser rüberkommen (€ 12,50), der gut gepfefferte Oktopussalat mit reichlich scharfer Rucola und Koriandergrün vermittelte die Idee der "Nouvelle Cuisine Croate" aber wahrscheinlich am besten (€ 10,50). Die Consommé mit Steinpilz-Butternockerln ließ die Sensationen etwas vermissen (€ 4,50), da kam die fast schon wie Pudding dicke Kürbissuppe mit Sommertrüffel und einem Napf voll herrlich kross frittierter Ährenfischerln wesentlich origineller (€ 6,50). Wild gefangener Petersfisch mit Pastinakenpüree und Pastinaken-Chips, auch sehr gut, wenngleich der Fisch gegen das süße Püree wenig Chance hatte (€ 19,50), Branzino mit Kürbisgemüse war brav (€ 18), der nur glasig gebratene Angler mit einem Bohnen-Petersil-Paradeisergemüse die fischmäßige Krönung (€ 20,50). Das butterweiche Kalbsfilet im knusprigen Tramezzini-Mantel mit petersilgrünem Innenfutter und einer absolut wunderbar-üppigen Gänselebersauce hätte irgendwie auch Dessert sein können (€ 19,50), gleiches lässt sich von der gebratenen Gänseleber auf Quitten mit Valrhona-Schokosauce und Amarena-Kirschen sagen und ebenso verwenden (€ 13,50).

Jedenfalls erfrischend anders das alles, ein kreativer Zugang, wie er etwa der Wiener Küche derzeit nur selten zuteil wird. (DerStandard/rondo/Florian Holzer/12/12/03)

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